Bietungsgarantie

Was ist eine Bietungsgarantie und wann werden Sie danach gefragt?

Eine Bietungsgarantie ist das Aval (also Garantie oder Bürgschaft), womit der Garant (eine Bank oder eine Versicherung) sicherstellt, dass der Bieter bei einer Ausschreibung eine Vertrags- oder Konventialstrafe zahlt, soweit er seine bei Angebotserteilung übernommenen Verpflichtungen nicht erfüllt oder den Vertrag nach Zuschlagserteilung nicht unterzeichnet bzw. annimmt. Im englischen Sprachgebrauch nennt man die Bietungsgarantie einen Bid Bond. Weitere Benennungen sind Angebotsgarantie, Tender Guarantee oder Garantie de Soumission.

Insbesondere bei öffentlichen oder anderweitig gewünschten oder geforderten Ausschreibungen ist die Beibringung einer Bietungsgarantie ein Muss. Der Begünstigte stellt hierdurch sicher, dass seine Kosten des Bietungsverfahrens ersetzt werden, so denn der Vertrag anderweitig vergeben werden muss oder evtl. sogar eine neue Ausschreibung erforderlich ist.

In welcher Höhe müssen Sie eine Bietungsgarantie veranschlagen?

Der betragliche Umfang einer Bietungsgarantie verhält sich üblicherweise zwischen 1 und 5% der Auftragssumme – bei Zwangsversteigerungsverfahren allerdings in Höhe von 10% des Gebotes.

Haben Sie zur Bietungsgarantie noch weitere Fragen?

Ihr kompetenter Partner

Reiner Jahn
Reiner Jahn

+49 2833-573314

Fragen Sie unverbindlich an!